Eigenheim als Geldanlage

Kaufvertrag statt Mietvertrag – warum das Eigenheim eine Wertanlage darstellt

Immer mehr Menschen entscheiden sich für ein Eigenheim. In erster Linie wird es mit Sicherheit daran liegen, dass der Kreditzins so niedrig wie noch nie ist. Das liegt an der Europäischen Zentralbank und der Bestimmung des Europäischen Leitzinssatzes. Viele trauen sich nun doch Geld für ein Eigenheim aufzunehmen. Doch ist der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung wirklich mit Vorteilen gegenüber einer Mietwohnung ausgestattet?

Sinkende Kreditzinsen führen Interessenten in Versuchung

Es ist natürlich eine Frage des Geldes und der Situation. Viele Menschen kaufen in letzter Zeit zwar eine Immobilie als Eigenheim, sehen darin aber eine Altersvorsorge. Wie auch ein Zeit-Artikel es benennt, ist es oftmals auch ein Aspekt geworden, dass viele Immobilienbesitzer auf steigende Preise hoffen und somit der Ansicht sind, “Betongold” erworben zu haben. Natürlich mag diese Denkweise auch stimmen. Denn Immobilien haben in den letzten Jahren der Krise nicht an Wert verloren – im Gegenteil. Immobilien und deren Besitzer waren die großen Gewinner der Wirtschaftskrise. Aber es kommt auch auf die Lage an. Denn wie der Finanztest  gezeigt hat, gibt es sehr wohl Gegenden wo ein Kauf sich rentiert – aber auch umgekehrte Fälle sind möglich.

Warum die Verwirklichung eines Eigenheims Vorteile mit sich bringt

In erster Linie sollte sich der Käufer einer Wohnung oder eines Hauses bewusst sein, ob er der Ansicht ist, dass er was eigenes möchte oder mit der Tatsache, dass er Miete zahlt, gut leben kann. Die Vorteile für ein Eigenheim sind sicher die Mietfreiheit, welche vor allem dafür sorgt, dass nach Abbezahlen des Kredites bzw. der Rückzahlung nicht nur Geld gespart wird, da keine monatlichen Kosten für das Haus mehr entstehen, sondern auch eine Altersvorsorge geschaffen wurde. Ebenfalls benötigt man bei einem Eigenheim keine Angst vor Mieterhöhungen oder auch einer Kündigung. Sofern auch die Lage und die Qualität des Objektes stimmen, ist auch der Wert der Immobilie im Höhenflug. Grundsätzlich steigt pro Jahr der Wert der Immobilie, sofern diese auch instandgesetzt wird bzw. immer wieder saniert und renoviert wird. Oftmals ist auch die Gegend verantwortlich, dass die Immobilien steigen. Der Ausbau der Infrastruktur kann sehr wohl dafür sorgen, dass die Immobilienpreise immer weiter nach oben steigen.

Es gibt auch Punkte, die gegen den Kauf einer Immobilie sprechen

Aber auch die eigene Gestaltung der Wohnräume und die damit verbundene Lebensqualität wie der Wohnkomfort sind ein Aspekt, den viele als ausreichend nehmen, um ein Objekt zu kaufen. Ebenfalls bietet ein Eigenheim einen Inflationsschutz. Denn während bei der Geldentwertung durch die Inflation die Mieten steigen, bleibt der Wert der Immobilie jedoch gleich bzw. ist es sogar möglich, dass der Wert steigt. Aber es spricht auch einiges gegen einen Kauf einer Immobilie. So steht das Vermögen, welches in die Immobilie investiert wird, nicht zur Verfügung, sondern erst, wenn dieses verkauft wird – das bedeutet auch, dass das Eigenheim verkauft wird und ein neuer Wohnort gefunden werden muss. Ebenfalls ist das Eigenheim auch sehr wohl ein Grund für eine geringe Flexibilität – vor allem bei einer Arbeitsplatzsuche. Zudem gibt es immer etwas zu erledigen und der Arbeitsaufwand ist enorm, wenn die Immobilie instandgesetzt werden soll. Ebenfalls können Kreditraten, bei einer flexiblen Zinsanpassung, steigen. Hin und wieder kommt es auch vor, dass Käufer bemerken, sich die Immobilie in der Erhaltung nicht leisten zu können. Wer nach einigen Jahren das Eigenheim verkauft, muss oftmals mit hohen Verlusten rechnen. Um dennoch den bestmöglichen Preis zu erreichen zu können, sollte man sich einen Fachmann zur Seite nehmen und auf die Fachkenntnis und Erfahrung eines professionellen Immobilienmaklers bauen. Um für den eigenen Auftrag den passenden Makler zu finden, gibt es die Möglichkeit geprüfte Makler online zu vergleichen um so den besten zu beauftragen.