In Kryptowährungen investieren


In Kryptowährungen investieren? Tipps und Tricks für Anfänger

Der Handel mit Kryptowährungen übt auf viele Anleger einen starken Reiz aus. Immerhin ist regelmäßig von Erfolgsgeschichten wie dem Bitcoin zu hören, die zeitweilig selbst die optimistischsten Erwartungen übertroffen haben. Doch der Markt ist jung, teilweise unreguliert und mit starken Schwankungen versehen. Deshalb haben wir fünf Tipps für Anfänger ausfindig gemacht, die vor einem vermeintlichen Investment unbedingt zu beachten sind.

1. Tipp: Die richtige Erwartungshaltung

Wer in den Handel mit Bit- oder Altcoins einsteigt, sollte sich nicht von Erfolgsgeschichten verführen lassen. Es bestehen nämlich sehr wohl Risiken, die bei jedem Investment zu bedenken sind. Grundsätzlich sollte deshalb kein Geld riskiert werden, dessen Verlust zu

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Bitcoin

schwerwiegenden Folgen führt. Die Chance auf lebensverändernde Renditen ist geringer als die Wahrscheinlichkeit, früher oder später alles zu verlieren.

So viele Strategien und Hinweise es auch geben mag: Ein wenig Glück gehört in den entscheidenden Momenten dazu. Deshalb sollten sich angehende Händler unbedingt darüber informieren, welche Vor- und Nachteile mit dem Erwerb von Kryptowährungen einhergehen. Es ist nicht ratsam, ohne Vorwissen auf eine Goldgrube zu spekulieren.

2. Tipp: Kryptowährungen analysieren

Hinter jeder Kryptowährung steht eine eigene Geschichte, ein Team, eine Idee. BTC ist immer noch beliebt – doch das heißt keineswegs, dass es sich nicht lohnen würde, die unzähligen Coins der Konkurrenz anzusehen. Wer erfolgreich traden möchte, hält sich bestenfalls mehrere Stunden lang pro Woche mit einer an den eigenen Anspruch angepassten Analyse auf. Je mehr Wissen gesammelt wird, desto effektiver wird der Handel.

Während einige Währungen ihre Entwicklung vollzogen und beendet haben, stehen andere gerade erst in den Startlöchern. Positiv für angehende Trader: Es sind hohe Gewinne möglich, wenn im richtigen Moment investiert wird. Gleichermaßen steigt dabei auch das Risiko eines potentiellen Verlustgeschäfts. Doch wie heißt es so schön: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

3. Tipp: Hab den Mut, etwas zu verpassen

Es ist wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben. Erst recht, bei den Coins, an denen persönliches Interesse besteht. Da der Markt an Kryptowährungen über keine nennenswerte Historie verfügt und immer wieder von kreativen Ideen geprägt wird, ist mit kontinuierlichen Veränderungen und Schwankungen zu rechnen. Ein Kurs schießt unerwartet schnell nach oben, der andere nach unten. Experten reden bei plötzlich aus dem Tiefschlaf gerissenen Händlern vom FOMO-Effekt: „fear of missing out“, zu Deutsch: der Angst, etwas zu verpassen.

Doch ob die Kurve nach oben oder nach unten ausschlägt: Es ist empfehlenswert, einen kühlen Kopf zu bewahren. Denn die Chance, einen Coin zu teuer einzukaufen oder zu verkaufen, ist gigantisch. Bei starken Kursveränderungen ist es meistens schon zu spät.

4. Tipp: Auf Start-ups setzen

Kryptowährungen brauchen öffentliches Interesse und eine Strategie. Ansonsten verschwinden sie in der Bedeutungslosigkeit, bevor sie erste Erfolge vermelden konnten. Wenn Start-ups um Aufmerksamkeit buhlen, sollten angehende Händler zuhören. Denn mögen auch 90 Prozent von ihnen ohne nachhaltigen Aha-Moment von der Bildfläche verschwinden: Ein einziges Investment genügt für den Gewinn von richtig viel Geld!

Und immerhin kostet es nichts, sich mit dem Projekt zu beschäftigen! Die vielen Fragen stellen sich von selbst: Wer steckt dahinter? Handelt es sich um erfahrene Experten, die es besser als alle anderen machen können? Wie groß ist das Team, wie groß das Wegstecken von Misserfolgen? Ist mein Geld sicher aufgehoben ? Wenn sich bekannte Namen für die Internet-Communitys öffnen, könnte sich ein Investment lohnen – auch wenn das Unternehmen möglicherweise noch um Crowdfunding bittet.

5. Tipp: Fortbildung ist das A und O

Wir würden gern bestätigen, dass es genügt, sich kurz in das Thema einzulesen und alle Facetten verstanden zu haben. Das ist aber leider nicht der Fall! Kryptowährungen verändern sich in einem atemberaubenden Tempo. Wer als Anleger auf der Strecke bleibt, kann nur noch von zufälligen Abschlüssen profitieren. Wenn es notwendig wird, die eigenen Englischkenntnisse zu verbessern, sollten die zusätzlichen Stunden schlichtweg in Kauf genommen werden. Sie können sich bezahlt machen!