Gold: Sparen fürs Alter oder lukrativ verkaufen?



Wenn es um einen wertbeständigen Klassiker in der Geldanlage geht, fallen schnell die Begriffe Gold und Silber. Tatsächlich sind Edelmetalle seit Jahrzehnten eine empfohlene Geldanlage, wenn es um stabile und gemäßigte Renditen geht. Doch wie sieht es mit Goldschmuck, Zahngold und ähnlichen Objekten aus Edelmetall aus? Gerade wenn im Laufe des Lebens der Wunsch nach größeren Anschaffungen gegeben ist, lohnt diese im Vergleich zu einer Altersvorsorge auf Basis dieser Wertobjekte häufiger.

Schmuck und Anlagegold nicht miteinander verwechseln

Schmuck und Wertgegenstände im Gegenwert von vielen Millionen Euro lagern in deutschen Haushalten, ohne dass es dem Eigentümer bewusst ist. Nicht selten finden Kinder oder Enkel beim Entrümpeln einer Wohnung ihrer verstorbenen Verwandten Goldschmuck oder Silberbesteck in gut erhaltenem Zustand. Dieser ist als echtes Wertobjekt zu sehen, der beim Verkauf an einen seriösen Händler einen stattlichen Preis einbringt.

Goldbarren

Nicht zu verwechseln sind solche glücklichen Funde mit Gold und Silber, das in Form von Barren oder Münzen durch Finanzpartner angeboten wird. Gerade was Reinheit und Verarbeitung angeht, sind ausschließlich solche Objekte als wahre Wertanlage zu sehen, beispielsweise als Rücklage für den Lebensabend. Im Falle von Münzen kommt häufig noch der Sammlerwert hinzu, der je nach Auflage der Münzen für einen attraktiven Gewinnzuwachs sorgt.

Günstige Preisentwicklung für Gold ausnutzen

Mit Interesse an Gold und anderen Edelmetallen lohnt deshalb, eine zweigleisige Taktik zu fahren. Über die letzten Jahrzehnte zeigt Gold einen langsamen, aber stetigen Anstieg in der Wertentwicklung. Anders als bei Produkten des modernen Finanzmarktes ist hier nicht mit schnellen und hohen Renditen zu rechnen. Um den Wert des eigenen Geldes bis ins Alter zu erhalten und inflationäre Effekte auszugleichen, ist die Anlage in Gold, Silber & Co. jedoch stets eine Überlegung wert.

Im Gegenzug bieten Schmuck, Zahngold und andere Formen von Altgold eine attraktive Möglichkeit, im Laufe des Lebens einen kleinen finanziellen Zuwachs zu verzeichnen. Bei einem professionellen und erfahrenen Händler für Ankauf von Altgold und sonstigen Wertobjekten, kann man sie in bares Geld umwandeln und somit die finanzielle Basis für ein neues Auto, einen Umzug und mehr zu schaffen

Wichtig ist, sich frühzeitig über die Kursentwicklung des Goldes und die Erfahrungen des jeweiligen Händlers zu informieren. Dies gilt neben Gold und Silber auch für weniger bekannte Edelmetalle wie Palladium oder Platin, die genauso für private Anleger ihren Reiz haben. Gerade für Einsteiger lohnt eine fachkundige Beratung, welche Edelmetalle zum individuellen Anlagetyp passen und den erhofften Wertaussichten über mehrere Jahrzehnte standhalten.

Andere Formen der Altersvorsorge meist sinnvoller

Die Investition in Edelmetalle ist als Form der Altersvorsorge anerkannt, jedoch nur einer von vielen Ansätzen. Frühzeitig den eigenen Bedarf zu ermitteln, ebnet den Weg zur richtigen Anlagetaktik für den Lebensabend. Von risikoarmen Produkten wie Versicherungen bis zu Fonds mit höheren Renditeaussichten reicht das Spektrum, um im Zusammenspiel eine durchdachte Form der Altersvorsorge zu wählen.

Wer unbedingt auf Gold und andere Edelmetalle vertrauen möchte, sollte sich zunächst für den Ankauf von Goldschmuck durch einen spezialisierten Händler entscheiden. Anstatt den Erlös direkt wieder zu investieren, kann das Geld in Anlagegold umgewandelt werden. Eventuell ist hierbei eine Wertdifferenz zu zahlen, die sich bei guter Kursentwicklung schnell amortisiert.